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Akinware
Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

MariaDB einrichten und betreuen

MariaDB ist die freie Abspaltung von MySQL, gestartet von den Leuten, die MySQL geschrieben haben. Sie spricht dieselben Befehle, bleibt aber unabhängig von Oracle und wird komplett offen entwickelt.

Wechsel im BetriebDen Wechsel von MySQL fahren wir vorher auf einer Kopie durch und schalten erst um, wenn dieselben Zahlen herauskommen.

Wofür wir MariaDB einsetzen

  • Serverschrank mit blau leuchtenden Geräten

    Hosting & Wartung

    Wir betreiben die Seite weiter und halten sie aktuell, auch Jahre nach dem Launch.
  • Laptop auf einem Schreibtisch mit einer geöffneten Webseite

    Webseiten

    Die Seite, über die euch Kunden finden. Schnell geladen und so gebaut, dass Google sie versteht.
  • Versandkarton wird gepackt, daneben ein Handy mit einer Bestellübersicht

    Onlineshops

    Verkaufen im Netz, angebunden an das, was ihr schon nutzt. Warenwirtschaft, Zahlung, Versand.
  • Bildschirm mit einem Dashboard voller Diagramme und Kennzahlen

    Webanwendungen

    Werkzeuge, die im Browser laufen. Für Abläufe, die bisher in Excel-Tabellen und E-Mails hängen.
  • Laptop auf einem Schreibtisch, daneben eine Tasse und ein Headset

    Beratung & Support

    Wir sehen uns an, was ihr habt, und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht.

Was ist MariaDB

MariaDB entstand 2009, als Oracle mit Sun auch MySQL übernahm. Michael Widenius, einer der ursprünglichen MySQL-Entwickler, spaltete den Quellcode ab und benannte das Ergebnis nach seiner Tochter Maria. Die Datenbank steht vollständig unter der GPL, es gibt keine zweite, kommerzielle Fassung des Kerns. Gepflegt wird sie von der MariaDB Foundation zusammen mit der Firma MariaDB plc.

Für eine Anwendung sieht MariaDB wie MySQL aus: dieselbe Abfragesprache, dieselben Werkzeuge, dieselben Treiber. Deshalb liefern viele Linux-Distributionen und Hoster sie inzwischen als Voreinstellung aus, und ein Wechsel ist bei normalen Webseiten meist unspektakulär. Auseinander laufen die beiden bei neueren Funktionen, etwa dem JSON-Datentyp, den MySQL anders umsetzt. Wer Wert auf Oracle-Support und die dortigen Zusatzprodukte legt, bleibt bewusst bei MySQL, und wer schwere Auswertungen fährt, sieht sich besser PostgreSQL an.

Ein Maschinenbauer zieht mit seiner TYPO3-Seite und dem angeschlossenen Kundenbereich auf einen neuen Server um, dessen Hoster nur MariaDB anbietet. Die Daten wandern als Abzug hinüber, die Anwendung merkt vom Wechsel nichts, weil sie dieselben Befehle schickt. Aufgefallen ist genau eine Stelle: eine Auswertung, die auf eine MySQL-eigene Schreibweise setzte und umgeschrieben werden musste. Gefunden wurde sie im Testlauf, nicht im Livebetrieb.

Entwickelt von
MariaDB Foundation, gestartet von Michael Widenius
Erschienen
2009 als Abspaltung von MySQL
Lizenz
GPL, vollständig quelloffen
Verhältnis zu MySQL
Gleiche Abfragesprache, eigene Weiterentwicklung
Typische Einsätze
Webseiten, Shops und Portale auf Linux-Servern

Welche Datenbank passt zu euch

Vier Fragen, keine Eingabe von Daten. Am Ende steht eine Empfehlung, auch wenn sie auf eine andere Seite führt.

Serverschrank mit blau leuchtenden Geräten

Frage 1 von 4

Auf welchen Servern läuft eure IT?

  1. Auf welchen Servern läuft eure IT?
  2. Wie sehen eure Daten aus?
  3. Was passiert mit den Daten?
  4. Gibt es schon eine Datenbank?

Womit wir arbeiten

Wir bauen mit aktueller Technik, nicht mit einem Baukasten. Das ist der Unterschied, den man erst merkt, wenn etwas geändert werden soll, das der Baukasten nicht vorgesehen hat.

Fragen zu MariaDB

Wann lohnt sich MariaDB?

Wenn ihr eine Datenbank vom Typ MySQL braucht und dabei unabhängig von einem Hersteller bleiben wollt. Der Kern steht unter der GPL, es gibt keine Funktion, die hinter einer Lizenz wartet. Praktisch spricht dazu, dass viele Hoster und Linux-Systeme MariaDB ohnehin mitliefern, ihr also nichts extra einrichten müsst. Für Webseiten, Shops und Portale mit klaren Datenstrukturen ist das eine solide Voreinstellung.

Wann lohnt es sich nicht?

Wenn eure Software ausdrücklich nur MySQL freigibt, etwa eine gekaufte Branchenlösung mit Supportvertrag. Dann kauft ihr euch mit MariaDB nur Diskussionen ein, sobald etwas klemmt. Auch bei anspruchsvollen Abfragen, Berichten über viele Tabellen oder Geodaten, greifen wir eher zu PostgreSQL. Und wenn eure MySQL-Installation läuft und niemand ein Problem damit hat, ist der Wechsel Arbeit ohne Gegenwert.

Wie läuft der Umzug von MySQL zu MariaDB?

Wir ziehen einen Abzug der Datenbank, spielen ihn auf einer Testumgebung in MariaDB ein und lassen die Anwendung dort laufen. Dabei fällt auf, ob eine Abfrage eine MySQL-eigene Schreibweise nutzt, was in der Praxis selten vorkommt. Erst wenn dieselben Zahlen herauskommen, planen wir das Umschalten in eine ruhige Stunde, mit einer Sicherung als Rückweg. Für eine normale Webseite ist das eine Sache von wenigen Stunden.

Was ist der echte Unterschied zu MySQL?

Vor allem, wem die Datenbank gehört und wie sie entwickelt wird: MariaDB ist vollständig quelloffen und gemeinschaftlich gepflegt, MySQL gehört Oracle und hat eine kommerzielle Fassung daneben. Technisch sind beide über weite Strecken austauschbar, unterscheiden sich aber bei neueren Funktionen und Speicher-Engines. Für die meisten Webprojekte spielt das keine Rolle. Wenn es doch eine Rolle spielt, sagen wir euch genau, an welcher Stelle.

Betreut ihr MariaDB auch im laufenden Betrieb?

Ja. Dazu gehören Aktualisierungen, Sicherungen samt geprüftem Zurückspielen und ein Blick auf Abfragen, die langsam geworden sind. Wir melden uns, wenn eine Version ausläuft, statt zu warten, bis der Hoster abschaltet. Wer das lieber selbst macht, bekommt von uns die Einrichtung und eine kurze Anleitung dazu.

Kontakt und kostenlose Beratung

Hände tippen auf einer Laptop-Tastatur, daneben eine Tasse Kaffee
Telefon0208 78015410E-Mailinfo@akinware.com
Adresse
Huyssenstraße 6G, 46119 Oberhausen
Worum geht es