
PostgreSQL für anspruchsvolle Daten
PostgreSQL ist eine freie Datenbank, die auch dann noch sauber antwortet, wenn die Frage kompliziert wird. Sie rechnet Auswertungen selbst aus, statt die Daten stückweise an die Anwendung zu geben.
Für harte AbfragenAuswertungen über mehrere Tabellen schreiben wir in SQL, statt sie in der Anwendung zusammenzurechnen.
Wofür wir PostgreSQL einsetzen

Webanwendungen
Werkzeuge, die im Browser laufen. Für Abläufe, die bisher in Excel-Tabellen und E-Mails hängen.
Apps
Anwendungen fürs Handy. Für iOS und Android, oder als Progressive Web App ohne Umweg über den Store.
KI & Automatisierung
Wiederkehrende Abläufe automatisieren und KI dort einsetzen, wo sie euch Arbeit abnimmt.
Cloud
Anwendungen und Daten in der Cloud betreiben, statt einen Server im Haus zu pflegen.
Beratung & Support
Wir sehen uns an, was ihr habt, und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht.
Hosting & Wartung
Wir betreiben die Seite weiter und halten sie aktuell, auch Jahre nach dem Launch.
Was ist PostgreSQL
PostgreSQL geht auf das Forschungsprojekt POSTGRES an der University of California in Berkeley zurück und trägt seinen heutigen Namen seit 1996. Entwickelt wird es von der PostgreSQL Global Development Group, einer Gruppe ohne Eigentümer im Rücken, unter einer freien Lizenz nach dem Vorbild von BSD. Es ist relational wie MySQL, geht aber weiter: eigene Datentypen, Fensterfunktionen, Volltextsuche, Geodaten über die Erweiterung PostGIS. JSON-Daten kann es speichern und darin auch gezielt suchen.
Verbreitet ist PostgreSQL überall dort, wo Daten nicht nur abgelegt, sondern ausgewertet werden: Portale mit Berichten, Anwendungen mit Rechten und Regeln, Karten- und Standortdaten. Gegenüber MySQL und MariaDB kostet es etwas mehr Einarbeitung und wird von einfachen Hosting-Paketen seltener mitgeliefert. Wer nur WordPress betreibt, gewinnt dadurch nichts, weil solche Systeme ohnehin MySQL voraussetzen. Wer dagegen selbst entwickelt und in zwei Jahren noch Fragen an seine Daten stellen will, fährt damit besser.
Ein Großhändler betreibt ein Portal, in dem Außendienst und Innendienst Bestellungen sehen. Die Auswertung, welche Artikel je Region über zwölf Monate wie oft bestellt wurden, lief vorher als Schleife in der Anwendung und brauchte Minuten. In PostgreSQL steht sie als eine Abfrage mit Fensterfunktion und antwortet in unter einer Sekunde. Der Server blieb derselbe, nur die Arbeit wanderte dorthin, wo die Daten liegen.
- Entwickelt von
- PostgreSQL Global Development Group
- Erschienen
- 1996, Ursprung als POSTGRES in Berkeley
- Lizenz
- Freie PostgreSQL-Lizenz, keine kommerzielle Fassung
- Stärken
- Komplexe Abfragen, JSON, Volltextsuche, Geodaten mit PostGIS
- Typische Einsätze
- Portale, Webanwendungen, Auswertungen, Apps
Welche Datenbank passt zu euch
Vier Fragen, keine Eingabe von Daten. Am Ende steht eine Empfehlung, auch wenn sie auf eine andere Seite führt.

Frage 1 von 4
Auf welchen Servern läuft eure IT?
- Auf welchen Servern läuft eure IT?
- Wie sehen eure Daten aus?
- Was passiert mit den Daten?
- Gibt es schon eine Datenbank?
Womit wir arbeiten
Wir bauen mit aktueller Technik, nicht mit einem Baukasten. Das ist der Unterschied, den man erst merkt, wenn etwas geändert werden soll, das der Baukasten nicht vorgesehen hat.
Sprachen
Frameworks
Cloud und Betrieb
Fragen zu PostgreSQL
Wann lohnt sich PostgreSQL?
Wenn eure Anwendung selbst entwickelt wird und die Daten mehr können sollen als gespeichert werden. Berichte über viele Tabellen, Rechte auf Zeilenebene, Volltextsuche, Standortdaten: das steckt in PostgreSQL drin und muss nicht in der Anwendung nachgebaut werden. Auch wenn ihr JSON aus Schnittstellen bekommt und trotzdem darin suchen wollt, ist es die passende Wahl. Es wächst mit, ohne dass ihr später die Datenbank tauscht.
Wann lohnt es sich nicht?
Bei einer WordPress-Seite oder einem Shopware-Shop, denn die setzen MySQL voraus, da gibt es nichts zu entscheiden. Auch bei einem kleinen Projekt auf einem günstigen Hosting-Paket, wo PostgreSQL gar nicht angeboten wird, wäre der Aufwand größer als der Gewinn. Und wenn euer Team seit Jahren mit MySQL arbeitet und die Anwendung nichts Anspruchsvolles verlangt, ist ein Wechsel nur Umgewöhnung. Dann sagen wir das, statt euch etwas Größeres zu verkaufen.
Können wir von MySQL zu PostgreSQL wechseln?
Ja, aber das ist mehr als ein Abzug hin und her. Datentypen, automatische Zähler und einige Funktionen heißen anders, und Abfragen in der Anwendung müssen angepasst werden. Wir sehen uns zuerst an, wie viel SQL in eurer Anwendung steckt, und sagen dann, ob sich der Wechsel lohnt oder ob er nur Beschäftigung ist. Sinnvoll ist er meist dann, wenn ohnehin ein größerer Umbau ansteht.
Was kann PostgreSQL, was MySQL nicht kann?
Vor allem beim Fragen: Fensterfunktionen für Ranglisten und Zeitreihen, gemeinsame Tabellenausdrücke für verschachtelte Auswertungen, echte Prüfregeln auf Spalten. Dazu Erweiterungen wie PostGIS für Standorte und eine Volltextsuche, für die ihr sonst einen zweiten Dienst betreiben würdet. MySQL hat vieles davon inzwischen nachgezogen, aber weniger vollständig. Der Unterschied zeigt sich nicht am ersten Tag, sondern beim dritten Bericht, den jemand haben möchte.
Wo läuft PostgreSQL, wenn unser Hoster es nicht anbietet?
Auf einem eigenen Server oder als Dienst in der Cloud, etwa bei Hetzner, AWS oder Google Cloud. Wir achten dabei auf den Standort der Daten und richten Sicherungen ein, deren Zurückspielen wir einmal durchspielen. Wenn ihr Wert auf einen deutschen Rechenzentrumsstandort legt, sagt es früh, das schränkt die Auswahl ein. Betrieb und Aktualisierungen können wir übernehmen oder eurem Team übergeben.
Kontakt und kostenlose Beratung
