
MySQL-Datenbanken für Unternehmen
MySQL ist der Aktenschrank hinter einer Webseite: Kunden, Bestellungen und Inhalte liegen dort in Tabellen und werden auf Zuruf herausgesucht. Es läuft auf fast jedem Hosting-Paket und ist deshalb die Voreinstellung, wenn eine Seite überhaupt Daten speichert.
Bei uns StandardFast jede WordPress-Seite und jeder Shop, den wir betreuen, speichert seine Daten in MySQL oder MariaDB.
Wofür wir MySQL einsetzen

Webseiten
Die Seite, über die euch Kunden finden. Schnell geladen und so gebaut, dass Google sie versteht.
Onlineshops
Verkaufen im Netz, angebunden an das, was ihr schon nutzt. Warenwirtschaft, Zahlung, Versand.
Webanwendungen
Werkzeuge, die im Browser laufen. Für Abläufe, die bisher in Excel-Tabellen und E-Mails hängen.
Hosting & Wartung
Wir betreiben die Seite weiter und halten sie aktuell, auch Jahre nach dem Launch.
Beratung & Support
Wir sehen uns an, was ihr habt, und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht.
Was ist MySQL
MySQL ist eine relationale Datenbank, 1995 von Michael Widenius und David Axmark veröffentlicht und heute von Oracle gepflegt. Relational heißt: die Daten stehen in Tabellen mit festen Spalten, und die Tabellen verweisen aufeinander, eine Bestellung zeigt also auf einen Kunden. Abgefragt wird mit SQL, der Sprache, die praktisch jede Datenbank dieser Art versteht. Es gibt eine freie Fassung unter der GPL und eine kommerzielle von Oracle.
MySQL ist die am weitesten verbreitete Datenbank im Web, weil WordPress, WooCommerce, Shopware und TYPO3 darauf aufsetzen und jedes Hosting-Paket sie mitbringt. Wer maximale Freiheit von Oracle will, nimmt MariaDB, die Abspaltung der ursprünglichen Entwickler. Wer komplizierte Auswertungen über viele Tabellen fährt, ist mit PostgreSQL besser bedient. Für den normalen Fall, eine Seite oder ein Shop mit überschaubaren Abfragen, reicht MySQL vollständig aus.
Ein Möbelhändler betreibt seinen Shop auf WooCommerce. Artikel, Varianten, Kunden und Bestellungen liegen alle in derselben MySQL-Datenbank, und nach vier Jahren dauert die Bestellübersicht im Backend eine halbe Minute. Der Grund waren fehlende Indizes auf zwei Spalten und eine Tabelle voller alter Sitzungsdaten. Nach dem Aufräumen war die Seite wieder schnell, ohne dass am Shop selbst etwas geändert wurde.
- Entwickelt von
- Oracle, ursprünglich MySQL AB
- Erschienen
- 1995
- Art
- Relationale Datenbank, Abfragen mit SQL
- Lizenz
- GPL als freie Fassung, daneben eine kommerzielle von Oracle
- Typische Einsätze
- WordPress, WooCommerce, Shopware, TYPO3, eigene Portale
Welche Datenbank passt zu euch
Vier Fragen, keine Eingabe von Daten. Am Ende steht eine Empfehlung, auch wenn sie auf eine andere Seite führt.

Frage 1 von 4
Auf welchen Servern läuft eure IT?
- Auf welchen Servern läuft eure IT?
- Wie sehen eure Daten aus?
- Was passiert mit den Daten?
- Gibt es schon eine Datenbank?
Womit wir arbeiten
Wir bauen mit aktueller Technik, nicht mit einem Baukasten. Das ist der Unterschied, den man erst merkt, wenn etwas geändert werden soll, das der Baukasten nicht vorgesehen hat.
Sprachen
Frameworks
Cloud und Betrieb
Fragen zu MySQL
Wann lohnt sich MySQL?
Wenn eure Daten eine feste Form haben und die Abfragen überschaubar bleiben: Kunden, Produkte, Bestellungen, Termine. Dazu kommt der praktische Grund, dass jedes Hosting-Paket MySQL mitbringt und jedes gängige System damit umgehen kann. Ihr braucht also keinen Sonderserver und niemanden, der sich in eine Nische einarbeitet. Für Webseiten und Shops ist das der kürzeste Weg zu etwas, das läuft.
Wann lohnt es sich nicht?
Wenn eure Auswertungen kompliziert werden, also Berichte über viele Tabellen, Zeitreihen oder Geodaten. Da kommt PostgreSQL mit weniger Umwegen zum Ziel. Auch wenn jeder Datensatz anders aussieht, etwa bei Formularen mit wechselnden Feldern, presst ihr das nur mühsam in feste Spalten, und MongoDB passt besser. Wir sagen euch das im Erstgespräch, statt alles in MySQL zu drücken, weil es der bekannteste Name ist.
Sollen wir von MySQL zu MariaDB wechseln?
Nur wenn es einen Anlass gibt, etwa ein Hoster, der ohnehin MariaDB anbietet, oder Bedenken wegen Oracle. Technisch ist der Wechsel bei normalen Webseiten unspektakulär, weil MariaDB als Abspaltung von MySQL dieselben Befehle versteht. Wir prüfen vorher, ob eure Anwendung Besonderheiten der einen Seite nutzt, spielen den Umzug auf einer Kopie durch und schalten erst danach um. Läuft eure Seite gut, ist Nichtstun eine vertretbare Antwort.
Unsere Seite ist langsam, liegt das an der Datenbank?
Oft ja, aber selten am Produkt MySQL. Meist fehlen Indizes, die Abfragen holen mehr Daten als nötig, oder es haben sich über Jahre Reste angesammelt. Wir messen erst, welche Abfragen wirklich Zeit kosten, und ändern dann gezielt, statt einen größeren Server zu bestellen. Wenn danach der Server das Problem ist, sagen wir auch das.
Kümmert ihr euch um Sicherungen?
Ja, und dazu gehört, das Zurückspielen einmal auszuprobieren. Eine Sicherung, die nie eingespielt wurde, ist eine Vermutung. Wir richten die tägliche Sicherung ein, legen sie getrennt vom Server ab und halten schriftlich fest, wie lange eine Wiederherstellung dauert. Das läuft bei uns unter Wartung und Betrieb.
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